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Projektbeschreibung zum Publikationsvorhaben:
Carl Heinrich von Heineken auf Schloss Altdöbern.

Gegenstand und Thema des geplanten Sammelbandes ist der für die Kunstgeschichte des 18. Jahrhunderts wegweisend gewordene, bislang aber nicht ausführlicher gewürdigte Carl Heinrich von Heineken (Lübeck 1707–Altdöbern 1791).

Ziel des 24 Beiträge vereinigenden Sammelbandes ist es, Leben und Werk des Carl Heinrich von Heineken erstmals umfassend und unter Berücksichtigung zahlreicher, bislang nicht aufgearbeiteter Quellen zu beleuchten. Ausgehend von dem für seine Person zentralen Ort Altdöbern soll deutlich werden, in welcher Weise es Heineken gelungen ist, sein Haus als ein heute vergessenes Zentrum der Geistesgeschichte im Zeitalter der Aufklärung zu etablieren. Neben einem Abriss zur Orts- und Schlossgeschichte liegt der Schwerpunkt der Darstellung deshalb in der interdisziplinären Aufbereitung und kritischen Analyse sowohl von Archivmaterial als auch Baubefunden, um somit möglichst eine facettenreiche Darstellung der für den Kunstkenner und -sammler wie auch der für den – in anderen Bereichen erfolgreich dilettierenden – Privatmann relevanten Lebensspuren zu gewährleisten.

Entsprechend der inhaltlichen Konzeption als einer breit gefächerten, jedoch auch differenzierten Studie wird sich der Band in vier Abschnitte gliedern.

In 24 Aufsätzen (ca. 400 S.) mit ca. 250 Abbildungen sowie einem kommentierten Quellenanhang werden Heinekens Wirken in und für Altdöbern, seine Arbeit an den kurfürstlichen Sammlungen, einschließlich seiner kunsthändlerischen Aktivitäten, sowie seine umfangreiche Korrespondenz mit namhaften Mitgliedern der res publica literaria dargestellt.

Dafür konnten neben renommierten Wissenschaftlern des Inlandes dankenswerter Weise auch französische und amerikanische Beiträger gewonnen werden, deren Texte dann in deutscher Fachübersetzung zugänglich gemacht werden. An der Realisierung der Aufsätze wirkten unter anderem verschiedene wissenschaftliche Institutionen, wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit ihrer Tochter, der Brandenburgischen Schlösser GmbH, und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunst e.V. in Dresden mit.

Die Gesamtheit der gewählten Aspekte, das zugänglich gemachte Quellenmaterial sowie die kompetente Mitarbeit der Autoren erlauben es, ein komplexes Bild von Altdöbern und Carl Heinrich von Heineken im europäischen Kontext aufzuzeigen, welches für die erfolgreiche Rekonstruktion von Schloss Altdöbern sowie vor allem die Wahrnehmung der Region langfristige Bedeutung haben dürfte.

Zur Aufbringung der Kosten für Gestaltung und Druck des Bandes sind wir auf Spenden angewiesen. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!